Pflege von rauhaarigen Hunden

Grundsätzlich sollte man eine weitere Unterscheidung treffen. Es gibt zum einen das Drahthaar - dabei bedecken ca. 2 bis 3 cm lange, harte und krause Deckhaare die dichte Unterwolle.
Dann gibt es das Rauhaar mit einer Länge von über 2,5 cm. Die Grannenhaare sind ebenfalls sehr kräftig, dafür nur leicht gewellt.

 

Das Werkzeug
Es braucht einen stabilen Kamm mit mittlerem bis grossem Zinkenabstand, eine Drahtbürste mit gebogenen Borsten, einen Terrier-Striegel und eine Naturhaarbürste.

Eventuell, bei entsprechender Verfilzung des Felles, können Enteilter und Trimmmesser ebenfalls nützlich sein.

Bürsten und Striegeln
Das sollte man mehrmals wöchentlich machen. Immer am Kopf anfangen, damit sich der Hund daran gewöhnt, erstmal in Wuchsrichtung des Fells. Bürsten gegen den Strich sorgt für Volumen. Die Haare an den Beinen und am Bauch sind oftmals länger, daher verfilzt dort auch eher das Fell. Daher sollte das Fell an Bauch, Achselhöhle, Brust und Genitalbereich besonders sorgfältig gekämmt werden. So lassen sich gleich im Vorfeld unerwünschte Verfilzungen vermeiden.


Trimmen

Für den Fall, dass beim Rauhaardackel das Fell sehr üppig wächst, ist das Trimmen mit dem Trimmmesser notwendig. Dabei werden die Haare schonend gezupft. Das Ziel hierbei ist es die abgestorbenen Haare zu entfernen, damit neue Haare nachwachsen können. Dies ist wichtig, entfernt man diese alten, losen Haare nicht, wird das natürliche Nachwachsen unterbunden, es kommt zu Juckreiz und stumpfen Fell.
Man solle regelmässig trimmen, so wird eine gewisse Grundgepflegtheit erreicht, es kann sich kaum noch Schmutz in den verbleibenden Haaren absetzen. Ein Tipp: den Hund nie vor der Trimmung baden, da dadurch die Haare aufbauschen. Die Gefahr, dass man dann an den falschen Stellen zu viel trimmt, ist  durchaus vorhanden.




Rauhaar-Hunde
Typische Vertreter der Rauhaar-Rassen sind Drahthaar-Foxterrier, West Highland White und Cairn-Terrier.
Schnauzer stellen eine Art Übergangsform dar, da sie zwar sehr drahtiges Haar haben, dass aber deutlich länger und kaum gewellt ist, ebenso der Airedale-Terrier.