Grundlagen für die Schur

Vorab: Langhaarige Hunde mit Unterwolle sollten nur dann geschoren werden, wenn wichtige Gründe dafür sprechen. Beispielsweise könnte eine Schur sinnvoll werden, wenn der Hund an Ungezieferbefall leidet oder Hautekzeme aufgetreten sind. Mit einem kürzeren Fell lassen sich diese Probleme leichter in Griff bekommen.

 

Vor der Schur kommen zuerst Kamm, Bürste und eine speziell für Hunde geeignete Schere zum Einsatz. Aller Filz und alle Haarknoten müssen gelöst und mit der Drahtbürste, eventuell auch mit der Schere, entfernt werden. Die Schnittlänge stellst Du am besten mit Bedacht ein. Zu gründlich geschoren verliert das Fell im Winter seine Funktion als Kälteschutz.
Im Sommer kann ein zu kurzes Fell genau so fatal werden: der Hund läuft Gefahr, einen Sonnenbrand oder sogar durch die Überhitzung einen Hitzschlag zu erleiden. Bei einem gepflegten Fell als Schutz bleibt dagegen die Körpertemperatur des Vierbeiners weitgehend konstant.

 

Schermaschine 

Danach ist die Schurmaschine an der Reihe. Hilfreich ist es, den Hund rechtzeitig vor der ersten Schur an die Maschine und an einen rutschfesten Schurtisch zu gewöhnen. Nur wenn die Geräusche, auch wenn sie bei guten Maschinen für uns Menschen nicht laut sind, vom Hund akzeptiert werden, verläuft die Prozedur ohne Stress für Hund und Halter. Ferner ist die Qualität der Maschine nicht unerheblich für eine gelungene Aktion. Wer hier zu billig kauft, kauft zweimal - und er tut seinem Tier nichts Gutes, denn mit zu wenig Leistung der Schurmaschine wird die Schur unangenehm.

 

Nach der gelungenen Hundeschur fällt die regelmäßige Fellpflege leichter, das Fell nimmt weniger Schmutz auf, Haut und Haare werden besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.