Die Fellpflege beim Hund

Das Hundehaar ist ein Gesundheitsbarometer. Glänzt es oder sieht es matt und verfilzt aus? Wie fühlt es sich an? Hat der Hund ein schönes Fell, geht es ihm meist auch sonst recht gut. Ist es eher schuppig, kann dies auf einen Mangel hindeuten.

In jedem Fall solltest Du Dich regelmässig um das Fell und die Haut Deines Lieblings kümmern. Manche Hunde müssen alle paar Tage, manche auch jeden Tag, ausgiebig gekämmt oder gebürstet werden.
Nur wenn Du das Fell regelmässig "kritisch" begutachtest, kannst Du eventuell langsame Veränderungen bemerken. So solltest Du auch bei nassem Fell, nach einem Regen oder einem Bad in einem Gewässer durchaus Deinen Hund ab und zu sorgfältig abtrocknen.
Und manchmal ist ganz einfach ein Bad notwendig, hier gilt es das jeweilige passende Shampoo zu nehmen. Denn nicht jeder Hund reagiert nicht auf jedes Shampoo gleich, das erleben wir Menschen ja auch bei der Vielzahl an Shampoos auf dem Markt.


Richtige Fellpflege - Frau kämmt Labrador

Kämmen und Bürsten

Je nach Beschaffenheit des Fells und Temperament des Hundes muss die Pflege des Felles individuell angegangen werden.

Am besten gewöhnst Du bereits den Welpen an die Hilfsmittel bei der Fellpflege, damit die Prozedur vom Hund als völlig normal und angenehm empfunden wird.

Die gegenseitige Fellpflege gehört zum natürlichen Verhalten im Rudel, deshalb geniessen viele Hunde das Bürsten und Kämmen.
Durch regelmässige Fellpflege stärkt sich ausserdem die Beziehung zwischen Dir und Deinem Hund.

Waschen und Baden

Hundefell ist normalerweise selbstreinigend, d. h. ein regelmässiges Baden des Hundes erscheint nicht unbedingt notwendig.

 

Doch hin und wieder kommt man (Hund) um ein zwingendes Bad nicht herum. Wenn zum Beispiel der kurze, allabendliche  Spaziergang vom Hund ausgiebig als willkommenes Schlammbad genutzt wurde. Oder wenn der Hund sich in nicht genau zu definierenden Substanzen wälzt.

Doch auch ein Hundebad will wohlüberlegt angegangen werden. Nicht jeder Hund mag das erzwungene Bad.

Trimmen und Scheren

Mit dem Trimmmesser wird das alte und abgestorbene Haar entfernt, genauer genommen ausgerupft.
Die losen Haare werden samt der Wurzel entfernt. Dadurch wird ermöglicht, dass sich neues Fell bildet.

Beim Scheren wird mit Hilfe einer elektrischen Schermaschine * das Haar auf die gewünschte Länge gekürzt. Das Haar darf dabei aber nicht zu kurz geschnitten werden um noch Schutz vor der Witterung zu bieten. Durch das Scheren wird das Haar weich und wollig.

 

 





Scheren oder Trimmen?

 

Als Hundebesitzer möchtest du stolz auf deinen vierbeinigen Liebling sein. Du erziehst ihn richtig, wählst sein Futter mit Bedacht aus und sorgst dafür, dass er gepflegt ist. Das Fell richtig zu behandeln ist jedoch mehr als eine rein optische Angelegenheit. Die typgerechte Fellpflege dient auch der Gesundheit deines Hundes.

 

Welches Fell wird geschoren, welches getrimmt?

Eine grobe Einteilung, welcher Hund geschoren und welcher getrimmt werden soll, lässt sich anhand der Rasse bereits vornehmen. Typische Vertreter für eine Schur sind Pudel, Malteser, Bichon Frisé und Bologneser. Einige Terrierarten verlangen nach beidem: Airdale Terrier und Kerry Blue Terrier werden getrimmt, das Fell wird am Kopf durch eine Schur - manchmal auch nur mit der Schere - in die rassetypische Form gebracht. 

 

Nur getrimmt und höchstens mit der Schere an einzelnen Körperpartien nachgearbeitet werden vor allem rau- und stichelhaarige Rassen. Darunter fallen sämtliche Schnauzer, Jack Russel Terrier und Parson Russel Terrier.

 

Aber auch langhaarigere Vertreter wie Griffon oder Kromfohrländer sollten regelmäßig getrimmt werden. Natürlich gilt die Einteilung ebenso für Mischlingshunde, der Felltyp entscheidet.